Chlor-stopp

Warum und wie wird Trinkwasser Chlorzugesetzt?

Leitungswasser enthält oft Chlor oder andere Oxidationsmittel um das Wachstum von Bakterien und Viren zu verhindern. Die zulässige Menge und die genauen Verfahren sind in der sogen. §11-Liste zur Trinkwasser-Verordnung festgelegt. Diese wird vom Umwelt-Bundesamt veröffentlicht (Link hierzu: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser/rechtliche-grundlagen-empfehlungen-regelwerk/aufbereitungsstoffe-desinfektionsverfahren-ss-11)  Neben Chlor-Gas sind auch andere keimtötende Zusätze/ Verfahren wie Ozon, elektrochemisch gewonnenes Chlor, Chlordioxid oder Ultraviolett-Bestrahlung erlaubt.

Der Einsatz dieser Desinfektionverfahren wird insbesondere dann vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnet, wenn eine bakterielle Belastung von Wasserleitungen festgestellt wird. Teilweise werden aber auch die Verteilernetze von Wohnungsblocks und öffentlichen Gebäuden (z.B. Krankenhäusern) im Haus selbst zusätzlich desinfiziert. Öffentliche Schwimmbäder sind immer verpflichtet das Badewasser zu desinfizieren.

Ist Chlor schädlich und gibt es schädliche Nebenprodukte?

Chlor und die anderen Chemikalien sind starke Oxidationsmittel und damit keimtötend für Bakterien und Viren. Sie greifen die Zellbestandteile an und sorgen dafür, dass sie sich nicht mehr weiter vermehren können. Bei der Behandlung mit diesen Verfahren entstehen als Neben- und Folgeprodukte Chloramine, Peroxide, Radikale und Stickoxide. Diese sind für die Atemwege und die Haut reizend und lösen den oxidativen Stress aus welcher mit Entzündungen in Verbindung gebracht wird. Seitens der staatlichen Stellen wird auf die geringen Konzentrationen der Stoffe verwiesen und auch weitere gesundheitliche Gefahren werden abgestritten. Es ist auch unbestritten, dass die Desinfektion von Trinkwasser die Gefahr des Ausbruchs von Seuchen über das Trinkwasser sehr effektiv verhindert. In Relation zu möglichen Seuchen erscheint das Risiko einer gesundheitlichen Schädigung durch die Desinfektionsmittel tragbar.

Kann man mit Chlor behandeltes Wasser trinken?

Die staatlichen Gesundheitsbehörden verweisen darauf, dass die Anwendung seit vielen Jahren zu keinen Schäden geführt hat. Gechlortes Leitungswasser könnte demnach bedenkenlos als Trinkwasser und zur Zubereitung von Lebensmitteln und Getränken verwendet werden. Allerdings können langfristige Wirkungen des gechlorten Wassers auch bei geringer Dosierung nicht so einfach erkannt werden. Hierzu müssen umfangreiche statistische Erhebungen durchgeführt werden. Für Stickoxide in der Luft gibt es solche Erkenntnisse (Stichwort: Diesel-Skandal), warum nicht für Trinkwasser?

MineraLiquid® Chlor-Stopp beseitigt alle reaktiven Chlorverbindungen und den Chlorgeruch und –geschmack.

Gechlortes Wasser riecht und schmeckt unangenehm. Viele Verbraucher haben auch Bedenken, ob gechlortes Wasser schädliche Nebenprodukte gebildet hat. Mit MineraLiquid® Chlor-Stopp werden Chlor und dessen Nebenprodukte sofort und zuverlässig zu nicht mehr aktiven Verbindungen abgebaut (meist zu unbedenklichem Chlorid). Ebenso wird die Reaktivität von Ozon, Radikalen, Peroxiden und Stickoxiden sofort neutralisiert.  Der Geruch und Geschmack von Chlor verschwindet sofort, so dass das Leitungswasser dann auch wieder als Wasser genossen werden kann.

Wie dosiere ich MineraLiquid® Chlor-Stopp?

Zu einem Glas Wasser 1 – 2 Tropfen zugeben, in einen Liter Wasser 2 – 6 Tropfen zugeben und leicht schwenken bzw. rühren, je nach tatsächlichem Chlorgehalt. Die ausreichende Wirkung kann durch das Verschwinden des Chlorgeruchs erkannt werden. Das Wasser solltest du nach Zusatz von MineraLiquid® Chlor-Stopp bald trinken, da nun die desinfizierende Wirkung von Chlor natürlich nicht mehr vorhanden ist. Das Chlor hat ja dann auch schon seine Wirkung getan und du kannst es bedenkenlos neutralisieren. Das so neutralisierte Wasser kann dann getrunken werden oder zur Herstellung von Getränken und Lebensmitteln verwendet werden. Es ist insbesondere dann auch für Soda-Sprudler geeignet.

Nie mehr Flaschenwasser durch MineraLiquid® Chlor-Stopp?

Mit MineraLiquid® Chlor-Stopp benötigst du nie mehr Wasser aus Flaschen. Du schonst damit die Umwelt und deinen Geldbeutel. Mit einer Flasche  MineraLiquid® Chlor-Stopp 100 ml kannst du mindestens 200 Liter neutralisiertes wohlschmeckendes Wasser herstellen und damit die Herstellung, Abfüllung, den Transport und die Entsorgung von 200 Flaschen vermeiden. Deutschlandweit kommen hier übrigens mehrere Milliarden Flaschen pro Jahr zum Einsatz!!

Was ist mit den anderen Desinfektions-Verfahren?

Bei Behandlung mit Ozon, Chlordioxid oder UV-Strahlung kann dies leider nicht geruchlich erkannt werden. Hier kann man nur beim zuständigen Wasserwerk nachfragen bzw. bei der Hausverwaltung. Diese müssen dies zwar veröffentlichen, tun dies aber nicht immer an sehr prominenter Stelle. Vorsichtshalber sollte dann jeweils die genannte Höchstmenge zugegeben werden.

Welche Stoffe sind in MineraLiquid® Chlor-Stopp enthalten?

MineraLiquid® Chlor-Stopp enthält das Antioxidationsmittel Ascorbinsäure, gelöst in Wasser und dem Feuchthaltemittel Glycerin (pflanzliches Glycerin in Lebensmittelqualität). Ascorbinsäure ist auch die wissenschaftliche Bezeichnung von Vitamin C. Diesen Namen dürfen wir aber nicht als Inhaltstoff angeben, da wir nicht die Vitaminwirkung erreichen möchten. Wir möchten nur die Wirkung als Antioxidationsmittel verwenden. Ascorbinsäure hat nach der Reaktion mit Chlor auch keine Vitamin-Wirkung mehr, so dass dieser Anspruch auch gar nicht erfüllt werden kann. Ascorbinsäure ist das bekannteste Antioxidationsmittel in der Natur und kann bedenkenlos in der genannten Dosierung von MineraLiquid® Chlor-Stopp verwendet werden. Fünf Tropfen enthalten ca. 25 mg Ascorbinsäure was etwa 25% des täglichen Bedarfs eines Erwachsenen als Vitamin entspricht. Glycerin ist Bestanteil aller Fette und ist ebenfalls unbedenklich.