Leitungswasser trinken: Deshalb ist es besser

Leitungswasser trinken: Deshalb ist es besser

Sollte man Leitungswasser in Deutschland trinken?

Leitungswasser trinken: In Deutschland kann das Leitungswasser nahezu überall bedenkenlos getrunken werden. Das deutsche Trinkwasser gilt als eines der am besten kontrollierten und überwachten Lebensmittel und bietet eine sehr hohe Qualität.

Wo kommt das Leitungswasser her?

Kurz: Nicht aus der Kläranlage. Die Kläranlage bereitet das Abwasser auf und bringt es in einen Zustand, in dem es gefahrlos dem Grundwasser hinzugefügt werden kann.
Hier übernehmen Gesteinsschichten im Boden eine weitere natürliche Reinigung des Wassers.

Das Rohwasser aus dem Leitungswasser „hergestellt“ wird besteht zum großen Teil aus Grundwasser (69%). Bevor Grundwasser jedoch zu Leitungswasser wird, wird es ein weiteres Mal aufbereitet und kontrolliert.
Insgesamt kann mal also sagen, dass Klärwasser drei Reinigungsprozesse durchläuft, bis es wieder aus dem Wasserhahn kommt.

Da das aufbereitete Klärwasser in das Grundwasser gelangt und Grundwasser sich frei verteilt, muss letzten Endes auch ein Teil dieses Wassers abwärts fließen und früher oder später in den tief liegenden Wasservorräten landen, aus denen Mineralwasser gefördert wird.

Der Rest des Leitungswassers stammt aus Oberflächenwasser (16%) und sonstigen Quellen (15%) wie z.b. Uferfiltration.

Leitungswasser ist unbedenklich

Das deutsche Stereotyp ist Pünktlichkeit und Genauigkeit.
Während die Deutsche Bahn diesen Stereotyp nicht besonders gut bedient, können die deutschen Trinkwasserversorger an dieser Stelle richtig glänzen.

Die Trinkwasserverordnung gibt 53 chemische, mikrobiologische und physikalische Parameter vor, die Leitungswasser einhalten muss, um als verkehrsfähig zu gelten.
Wird einer der Parameter überschritten, muss der betroffene Wasserversorger eine Warnung herausgeben und unverzüglich Gegenmaßnahmen einleiten.

Die rund 6.000 deutschen Trinkwasserversorger sind dafür bekannt, sich mit religiöser Genauigkeit an diese Verordnung zu halten. Jeder einzelne Versorger lässt sein Trinkwasser von amtlich anerkannten Laboren überprüfen, bis zu zehn Mal im Jahr.
Das macht Leitungswasser in Deutschland zu einem der am besten überwachten Lebensmittel.

Frau die durch ein Wasserglas blickt
Ein Glas stilles Wasser

Kontrolle des Leitungswassers

Alle Mitglieder der Europäischen Union sind verpflichtet, alle drei Jahre einen Bericht an die Verbraucher herauszugeben, der die Qualität ihres Trinkwassers dokumentiert.
In Deutschland wird dieser Bericht von den Bundesämtern für Gesundheit und Umweltschutz herausgegeben.

Der jüngste Bericht stammt aus dem Jahr 2021 und bezieht sich auf den Zeitraum zwischen 2017 und 2019. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass in über 99% der Untersuchungen die Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten wurden.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine unabhängige Überprüfung von Stiftung Warentest aus 2019. Bei der Überprüfung von Leitungswasser aus 20 Gemeinden wurden 126 Stoffe im Trinkwasser untersucht. Hierbei wurden zwar gesundheitlich unbedenkliche Spuren unerwünschter Stoffe entdeckt, die Vorgaben der Trinkwasserverordnung wurden jedoch in jedem Fall eingehalten.

Kontrolle des Mineralwassers

Ebenfalls im Jahr 2019 überprüfte Stiftung Warentest 32 stille Mineralwässer mit dem Ergebnis, dass sich in jedem zweiten Mineralwasser unerwünschte Stoffe befanden.
Hierzu zählen Verunreinigung aus Landwirtschaft und Industrie oder Keime.
Die Stoffe gelangten vermutlich über das Grundwasser in die unterirdischen Quellen, aus denen Mineralwasser gewonnen wird.

Ökotest kam 2020 zu ähnlichen Ergebnissen, als sie feststellten, dass 40% der von Ihnen getesteten stillen Mineralwässer Rückstände von Nitrat und Uran enthielten.
In einem Test kohlensäurehaltiger Mineralwässer aus dem gleichen Jahr waren bereits einige Marken mit Rückständen von Süßungsmitteln und Pestiziden aufgefallen.

Die Bor Werte eines Medium Mineralwassers waren so weit erhöht, dass er den Grenzwert für die Trinkwasserverordnung überschritten hätte. Für Mineralwässer gelten jedoch andere Grenzwerte, weswegen dieses Wasser rein rechtlich einwandfrei war.

Mineralwasser hat mehr Mineralien richtig?

Nun, es heißt zwar „Mineralwasser“ und das legt nahe, dass diese Wässer mehr Mineralien als herkömmliches Wasser enthalten, es gibt jedoch keine verbindlichen Vorgaben für den Mineraliengehalt von Mineralwässern.

Stiftung Warentest gibt bei seiner Überprüfung aus dem Jahr 2019 an, dass 13 der 32 getesteten Mineralwässer sogar weniger Mineralien als Leitungswasser enthielten.
Der Mineralstoffgehalt von Leitungswasser kann von Region zu Region schwanken.

Wasserversorger sind dazu verpflichtet, über den Mineralstoffgehalt des örtlichen Leitungswassers Auskunft zu geben. Such einfach online nach „Name deiner Gemeinde + Wasserqualität“ und du wirst schnell auf die Website deines Wasserversorgers stoßen.

Generell ist Wasser jedoch kein wichtiger Mineralstofflieferant. Den Großteil unserer Mineralien nehmen wir über feste Nahrung und nicht über Wasser auf.

Leitungswasser ist nachhaltiger

Was jedem klar sein dürfte: Leitungswasser ist um einen vielfachen Nachhaltigen als sein Pendant in Flaschen und Kästen. Das ist auch logisch, denn der Energieaufwand Wasser mit Druck durch Leitungen zu Pressen ist um ein Vielfaches geringer als alle Arbeitsschritte, die mit der Herstellung und dem Transport von Mineralwasser in Verbindung stehen.

Mineralwasser muss gefördert, also aus einer großen Tiefe hochgepumpt, abgefüllt und transportiert werden. Hinzu kommen Herstellung, Transport und Entsorgung bzw. Recycling der Flaschen.
Insgesamt.

Laut der Verbraucherzentrale ist die Klimabelastung von Mineralwasser in Deutschland rund 600-mal höher als die von Leitungswasser. Sollten alle Deutschen entgegen allen Erwartungen auf Leitungswasser umsteigen, ergäben sich Co2 Einsparungen in fast der anderthalbfachen Höhe des innerdeutschen Flugverkehrs vor Corona.

Kosten

Leitungswasser kostet in Deutschland im Schnitt 0,25 Cent pro Liter, also 1 Cent pro vier Liter.
Das günstigste Mineralwasser kostet 13 Cent. Leitungswasser ist also im Schnitt 52-mal günstiger als das günstigste Mineralwasser.
Im Vergleich mit bekannten Markenwässern ist die Einsparung natürlich um ein Vielfaches größer.

Transport

Leitungswasser muss weder vom Geschäft in dein Auto noch von deinem Auto in den zweiten Stock getragen werden. Die Verpackung von Leitungswasser ist pfandfrei.

Fazit

Keines der beiden Wässer ist 100% rein. Dieser Sachverhalt ist in Anbetracht dessen, wie wir Menschen mit unserer Umwelt umgehen auch nicht weiter verwunderlich. Beide Wässer sind jedoch gesundheitlich völlig unbedenklich und gelten als sehr sichere Lebensmittel.

Zusammenfassend muss man letzten Endes den Hut vor dem Leitungswasser ziehen. Es ist weder weniger rein als das Mineralwasser, noch enthält es im Vergleich besonders wenig Mineralien.
Hinzu kommt der riesige ökologische Vorteil des es im Vergleich bietet sowie der um ein Vielfaches weniger Preis.

Zu guter Letzt fällt auch noch der Fakt, dass Leitungswasser nicht getragen werden muss, wortwörtlich „ins Gewicht“. Unserer Meinung nach ist Leitungswasser aus diesen Gründen die bessere Wahl zwischen den beiden Optionen.

Chancen

Wer sich vollkommen vor Verunreinigungen in seinem Wasser schützen möchte, kann auf einen Osmosefilter zurückgreifen. Diese Geräte pressen Wasser durch eine Membran und filtern somit alle Schadstoffe, Medikamentenrückstände und vermeintliche Hormone aus dem Wasser.
Dafür entfernen Sie jedoch auch einen Großteil der enthaltenen Mineralien.

Wem im Leitungswasser der beliebte Blubber fehlt, dem empfehlen wir die Anschaffung eines Wassersprudlers. Mit den praktischen Geräten hat man selbst die Kontrolle über die Menge an Co2 die man in sein Leitungswasser einbringt.

Wer den besonderen mineralischen Geschmack seines Lieblingswassers vermisst, kann gerne mit unseren Mineralextrakten und einem Wassersprudler experimentieren, um das Geschmackserlebnis nachzustellen.

Warum RO-Wasser oder Umkehrosmose-Wasser kein Trinkwasser ist!

Warum RO-Wasser oder Umkehrosmose-Wasser kein Trinkwasser ist!

Bei der Umkehrosmose wird belastetes Wasser mit hohem Druck durch eine Membran gepresst, die alle organischen Bestandteile und alle Mineralien entfernt. Das so produzierte Wasser wird als demineralisiertes Wasser oder auch als destilliertes Wasser (was es nicht ist) bezeichnet. Das technisch und energetisch aufwendige Verfahren ist erforderlich, wenn aus Meerwasser oder aus stark verunreinigtem Wasser Trinkwasser gewonnen werden soll. Außerdem ist es für technische Anlagen zur Entfernung von Kalk erforderlich.

Zu finden ist dieses sogenannte Ro-Wasser oder auch Umkehrosmose-Wasser auf großen Schiffen und oft in südlichen Ländern, die kein gutes Brunnenwasser haben. Das dort gekaufte „Flaschenwasser“ wird sehr oft über Umkehrosmose gewonnen. Aber auch deutsche Privathaushalte setzen oft zur Enthärtung des Wassers dieses Verfahren ein.

Was passiert, wenn man Umkehrosmose-Wasser Trinkt

Das so produzierte Wasser enthält keine Mineralien mehr und ist kein Trinkwasser! Wenn man Umkehrosmose-Wasser trinkt, entzieht dieses dem Körper die dort vorhandenen Mineralien, da es dadurch den osmotischen Unter-Druck zu den Körperzellen ausgleicht. Durch den hohen Salzkonsum in Lebensmitteln kommt es dann zwar zunächst nicht direkt zu einem Kreislaufkollaps, aber jeder der dieses Wasser dauerhaft trinkt, stellt fest, dass sein Durst nicht gelöscht wird und es direkt wieder über die Niere ausgeschieden wird.

Mineralisierung von RO-Wasser

Um dem so entmineralisierten Wasser wieder Mineralien zuzusetzen, muss es nach der Filterung mineralisiert werden. Die Hersteller der Filteranlagen bieten deshalb Zusatzfilter an, die dann wieder Mineralien aus Kalkgranulat abgeben. Dies geschieht aber ungesteuert und birgt die Gefahr einer mikrobiellen Kontamination dieser Zusatzfilter.

MineraLiquid® bietet hier eine optimale und sichere Mineralisierung dieses Wassers an. Mit einfacher Dosierung kann so aus RO-Wasser wieder Trinkwasser entstehen!

Genug Wasser trinken – so klappt es!

Genug Wasser trinken – so klappt es!

Wasser gehört zu unseren wichtigsten Grundnahrungsmitteln und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme ist unabdingbar für einen gesunden und funktionierenden Organismus. Doch es ist oft gar nicht so einfach, die empfohlenen 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Wir haben mal ein paar Tipps zusammengestellt mit deren Hilfe man es schafft täglich genug zu trinken. Wir beziehen uns dabei auf das Wasser trinken für die Flüssigkeitsaufnahme, weil es sich am besten dazu eignet auf kalorienfreie und gesunde Art seinen Flüssigkeitsspeicher aufzufüllen und es durch Leitungswasser fast immer zugänglich ist.

1. Erste Tat des Tages: Wasser trinken

Mach es zu einem Ritual, als Erstes nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Stell dir dafür am besten schon am Abend vorher ein Glas oder eine Flasche Wasser neben das Bett und trinke direkt nach dem Aufwachen.

2. Tägliche Trinkmenge bereitstellen

Fülle dir jeden Morgen die Trinkmenge ab, die du über den Tag verteilt trinken möchtest. Am besten also 2 Liter. Stelle, das Getränk dann an einen Ort, der ständig in deinem Blickfeld ist. Auf der Arbeit zum Beispiel auf deinen Schreibtisch oder zu Hause an einen Ort, an dem du regelmäßig vorbeiläufst. So wirst du immer ans Trinken erinnert und du behältst den Überblick, wie viel du den Tag über trinkst.

3. Schaffe dir Trinkrituale

Verknüpfe bestimmte Handlungen des Tages mit dem Trinken und ritualisiere das Trinken so. Handlungen, die sich dafür anbieten, sind zum Beispiel das Telefonieren oder Fernsehen. Stelle dir vorher ein Getränk bereit und verknüpfe die Handlung mit dem Trinken. Irgendwann wird es ganz normal für dich sein, bei diesen Tätigkeiten zu trinken und du hast damit Situationen geschaffen, in denen die Flüssigkeitszufuhr zum Automatismus geworden ist.

4. Lass dich vom Handy erinnern

Stell dir auf dem Handy einen regelmäßigen Timer ein, der dich in einem bestimmten Zeitintervall ans Wasser trinken erinnert. Diese Methode ist sicher nichts für jeden und mancher könnte sich durch das ständige Piepen oder Vibrieren schon stark gestört fühlen. Aber es kann für einen bestimmten Zeitraum sehr hilfreich sein. Mit der Zeit wird man merken, dass man automatisch mehr trinkt, weil man sich daran gewöhnt hat und kann den Timer wieder ausstellen. Es gibt auch entsprechende Apps, die dich ans Trinken erinnern sollen und durchaus nützlich sind, um einen gesunden Trinkrhythmus zu entwickeln.

Probier einfach mal aus, was dir hilft und dazu führt, dass du genug Flüssigkeit zu dir nimmst. Eine weitere Motivation, die mit der Zeit hilft, genug zu trinken, ist die Tatsache, dass du dich mit einer regelmäßigen Flüssigkeitszufuhr einfach viel fitter und leistungsfähiger fühlst und das wird zwangsläufig dazu führen, dass du regelmäßig trinkst.

Letzter Tipp: Jetzt sofort einen großen Schluck Wasser trinken!