Genug Wasser trinken: 9 Tipps damit es klappt.

Genug Wasser trinken: 9 Tipps damit es klappt.

Tipps um genug Wasser zu trinken

Es ist 14 Uhr, dir fällt auf, dass du zu zwar noch kein Wasser, aber dafür schon vier Kaffee getrunken hast. Kurz darauf ist der Gedanke wieder vergessen und die Arbeit geht weiter. Abends fällt es dir dann wieder ein: Richtig, du wolltest ja mehr trinken.
Besonders wenn man sich stark konzentriert, kann man es leicht vergessen, Wasser zu trinken.Wie du es trotzdem schaffen kannst, erfährst du hier.

 

Ein glas Wasser

1. Mache Wasser trinken zu einem Ritual

Hier geht es darum, effektive Routinen aufzubauen, die zu einem Teil deines Alltags werden.

Wasser trinken morgens

Trinke morgens nach dem Aufstehen direkt ein großes Glas Wasser. Während dem Schlaf verlieren wir bis zu 1,5 Liter Wasser. Wer nach dem Aufstehen sofort trinkt der rehydriert sich nicht nur, das Ritual signalisiert deinem Körper, dass du nun bereit bist in den Tag zu starten. Die Verdauung wird angeregt, die Schleimhäute rehydriert und die Durchblutung gefördert. (Tipp: Ein Spritzer Zitrone dazu lässt das Wasser nach was schmecken und hat zusätzliche gesundheitsförderliche Effekte)

Wasser trinken mittags

Nimm dir vor, während der Arbeit in der Mittagspause mindestens ein Glas Wasser zu trinken. Stell dir zur Not ein Wecker. Sobald er klingelt, lässt du alles stehen und liegen und trinkst erst dein Glas Wasser. Genug Wasser zu trinken, fördert unter anderem auch deine Konzentration, du wirst also noch produktiver sein können. Nach einer Weile wird das Verhalten zur Angewohnheit und du kannst auf den Wecker verzichten.

Wasser trinken abends

Mach es dir zur Angewohnheit jeden Abend vor dem zu Bett gehen ein Glas Wasser zu trinken. So gibst du deinem Körper ein wenig zusätzliches Wasser, dass er nachts verschwitzen und veratmen kann.

2. Nimm dir Zeit

Wenn du die drei Rituale verinnerlicht hast, ist schon einmal vieles gewonnen. Lass dir Zeit dich an die neuen Routinen zu gewöhnen, je öfter du sie machst, desto selbstverständlicher werden sie irgendwann sein. Setz dich nicht zu sehr unter Druck und übertreibe nicht! Du brauchst 1,5 Liter Trinkwasser pro Tag, mehr ist nicht unbedingt besser, viel wichtiger ist Beständigkeit!

3. Materielle Anreize

Die Ritualisierung vom Wassertrinken funktioniert noch besser, wenn du die extra dafür eine Wasserflasche kaufst. Geh schoppen und suche nach einer Flasche, die dir besonders gut gefällt und kaufe sie mit der Intention, über den Tag verteilt Wasser aus Ihr zu trinken.
Es gibt Flaschen mit schönen Motiven, welche mit praktische Zeitmarkierungen, und auch welche spezielle für selbst gemachtes Infused Water.

Wir haben hier ein paar besonders schöne oder praktische Trinkflaschen als Inspiration herausgesucht:

Trinkflaschen für Infused Wasser

270° DGREE: Für 1,5 Liter Getränk,
klimaneutral zertifiziert

Xavax: Trinkflasche aus Glas
für 500ml Heiß- oder Kaltgetränk

Hydracy: Flasche mit Zeitmarkierungen
Inkl. 27 Rezepte für Infused Wasser

Besonders schöne Trinkflaschen

LAVISA Crystal: 550ml Glasflasche
mit auswechselbarem Edelstein

Paladone: 500ml Edelstal Trinkflasche
Im Legend of Zelda Look

MAMEIDO: 1 Liter Trinkflasche
im Marmor oder Holz Look

4. Wasser immer griffbereit halten

Stelle eine Wasserflasche auf deinen Schreibtisch an einen Ort, an dem du sie gut sehen kannst. Jetzt wird es dir noch leichter fallen, mittags zu einer festen Zeit Wasser zu trinken. Außerdem denkst du jetzt vielleicht mehr daran und kannst etwas trinken, sobald dir dein Körper signalisiert, dass du Durst hast.

Wenn man sich konzentriert, kann es passieren, dass man das Durstgefühl nicht spürt. Nutze in diesem Fall deinen Verstand! Wenn du kurz daran denkst, überleg dir wie lang der letzte Schluck Wasser her ist. Im Zweifelsfall trink einfach einen Schluck Wasser.

5. Mach dein Wasser interessant

Es ist sehr leicht, selbst sogenanntes „Infused Wasser“ herzustellen. Nimm dir deine liebsten Früchte und Kräuter und gib sie zusammen mit dem Wasser in deine Wasserflasche. So nimmst du nicht nur wichtiges Wasser, sondern auch viele sehr gesunde Nährstoffe zu dir. Außerdem gestaltet der Geschmack das Trinken wesentlich interessanter. Da alles selbst gemacht ist, ist es sehr einfach, Abwechslung ins Spiel zu bringen.

Hier kannst du ein weiteres Ritual einbauen: Überleg dir jeden Morgen kurz, welche Früchte und Kräuter du heute in deinem Wasser haben möchtest. Für Infused Wasser gibt es sogar Wasserflaschen, die ein spezielles Sieb für Kräuter und Früchte haben.
Das Ritual hier ist: Stell dir morgens die Frage, worauf du heute Lust hast und freue dich den ganzen Tag auf dein eigenes Wasser mit Geschmack.

Wasser mit Gurken

6. Notfallplan: Handyapp zum Wasser trinken

Falls du dich beim besten Willen nicht erinnern kannst, Wasser zu trinken: Es gibt inzwischen einiges an Apps, die dich daran erinnern können. Oft kann man die Art der Benachrichtigung einstellen: Ein unscheinbares Geräusch oder ein Vibrieren erinnert dich daran, Wasser zu trinken. So wirst du regelmäßig zum Beispiel in einem Abstand von zwei Stunden daran erinnert, Wasser zu trinken.

7. Mythos: Wasser trinken beim Essen ist schlecht

Die Theorie hinter diesem Mythos war, dass man mit dem Getränk seine Magensäure verdünnt. Wasser ist zwar etwas basisch, aber Magensäure ist wirklich sehr sauer, daher hält sich die Verdünnung in Grenzen. Dies gilt ganz besonders, wenn du nur ein Glas Wasser zum Essen trinkst und nicht einen Liter. Die zusätzliche Flüssigkeit kann viel eher helfen, denn Ballaststoffe können sie aufsaugen und werden so leichter verdaulich und im Wasser lösen sich wichtige Nährstoffe, die von der Magensäure aus dem Essen gelöst wurden.

8. Trinke Tees

Es ist durchaus erlaubt, Tee statt Wasser zu trinken. Wichtig ist die Flüssigkeitszufuhr weniger wichtig ist, wo das Wasser ganz genau herkommt.
Falls die „Wasser mit Geschmack“-Lösung nichts für dich ist, mach dir über den Tag verteilt zwei bis drei ungesüßte Tees. Besonders in den Wintermonaten kann das sehr angenehm sein!

9. Früchte und Gemüse essen

Früchte und Gemüse enthalten sehr viel Wasser. Rund die Hälfte des Wassers, das wir über den Tag benötigen nehmen wir über die Nahrung zu uns.
Statt die 1,5 Liter über Trinkwasser zu decken, könntest du auch einfach mehr frisches Obst und Gemüse essen. So reduzierst du die notwendige flüssig Wasser Zufuhr und gewöhnst dir gleichzeitig eine besonders gesunde Ernährung an.
Wasser trinken solltest du dann trotzdem noch, nur kannst du es dir dann leisten etwas weniger zu trinken.

Leitungswasser trinken: Deshalb ist es besser

Leitungswasser trinken: Deshalb ist es besser

Sollte man Leitungswasser in Deutschland trinken?

Leitungswasser trinken: In Deutschland kann das Leitungswasser nahezu überall bedenkenlos getrunken werden. Das deutsche Trinkwasser gilt als eines der am besten kontrollierten und überwachten Lebensmittel und bietet eine sehr hohe Qualität.

Wo kommt das Leitungswasser her?

Kurz: Nicht aus der Kläranlage. Die Kläranlage bereitet das Abwasser auf und bringt es in einen Zustand, in dem es gefahrlos dem Grundwasser hinzugefügt werden kann.
Hier übernehmen Gesteinsschichten im Boden eine weitere natürliche Reinigung des Wassers.

Das Rohwasser aus dem Leitungswasser „hergestellt“ wird besteht zum großen Teil aus Grundwasser (69%). Bevor Grundwasser jedoch zu Leitungswasser wird, wird es ein weiteres Mal aufbereitet und kontrolliert.
Insgesamt kann mal also sagen, dass Klärwasser drei Reinigungsprozesse durchläuft, bis es wieder aus dem Wasserhahn kommt.

Da das aufbereitete Klärwasser in das Grundwasser gelangt und Grundwasser sich frei verteilt, muss letzten Endes auch ein Teil dieses Wassers abwärts fließen und früher oder später in den tief liegenden Wasservorräten landen, aus denen Mineralwasser gefördert wird.

Der Rest des Leitungswassers stammt aus Oberflächenwasser (16%) und sonstigen Quellen (15%) wie z.b. Uferfiltration.

Leitungswasser trinken ist unbedenklich

Das deutsche Stereotyp ist Pünktlichkeit und Genauigkeit.
Während die Deutsche Bahn diesen Stereotyp nicht besonders gut bedient, können die deutschen Trinkwasserversorger an dieser Stelle richtig glänzen.

Die Trinkwasserverordnung gibt 53 chemische, mikrobiologische und physikalische Parameter vor, die Leitungswasser einhalten muss, um als verkehrsfähig zu gelten.
Wird einer der Parameter überschritten, muss der betroffene Wasserversorger eine Warnung herausgeben und unverzüglich Gegenmaßnahmen einleiten.

Die rund 6.000 deutschen Trinkwasserversorger sind dafür bekannt, sich mit religiöser Genauigkeit an diese Verordnung zu halten. Jeder einzelne Versorger lässt sein Trinkwasser von amtlich anerkannten Laboren überprüfen, bis zu zehn Mal im Jahr.
Das macht Leitungswasser in Deutschland zu einem der am besten überwachten Lebensmittel.

Frau die durch ein Wasserglas blickt
Ein Glas stilles Wasser

Kontrolle des Leitungswassers

Alle Mitglieder der Europäischen Union sind verpflichtet, alle drei Jahre einen Bericht an die Verbraucher herauszugeben, der die Qualität ihres Trinkwassers dokumentiert.
In Deutschland wird dieser Bericht von den Bundesämtern für Gesundheit und Umweltschutz herausgegeben.

Der jüngste Bericht stammt aus dem Jahr 2021 und bezieht sich auf den Zeitraum zwischen 2017 und 2019. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass in über 99% der Untersuchungen die Anforderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten wurden.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine unabhängige Überprüfung von Stiftung Warentest aus 2019. Bei der Überprüfung von Leitungswasser aus 20 Gemeinden wurden 126 Stoffe im Trinkwasser untersucht. Hierbei wurden zwar gesundheitlich unbedenkliche Spuren unerwünschter Stoffe entdeckt, die Vorgaben der Trinkwasserverordnung wurden jedoch in jedem Fall eingehalten.

Kontrolle des Mineralwassers

Ebenfalls im Jahr 2019 überprüfte Stiftung Warentest 32 stille Mineralwässer mit dem Ergebnis, dass sich in jedem zweiten Mineralwasser unerwünschte Stoffe befanden.
Hierzu zählen Verunreinigung aus Landwirtschaft und Industrie oder Keime.
Die Stoffe gelangten vermutlich über das Grundwasser in die unterirdischen Quellen, aus denen Mineralwasser gewonnen wird.

Ökotest kam 2020 zu ähnlichen Ergebnissen, als sie feststellten, dass 40% der von Ihnen getesteten stillen Mineralwässer Rückstände von Nitrat und Uran enthielten.
In einem Test kohlensäurehaltiger Mineralwässer aus dem gleichen Jahr waren bereits einige Marken mit Rückständen von Süßungsmitteln und Pestiziden aufgefallen.

Die Bor Werte eines Medium Mineralwassers waren so weit erhöht, dass er den Grenzwert für die Trinkwasserverordnung überschritten hätte. Für Mineralwässer gelten jedoch andere Grenzwerte, weswegen dieses Wasser rein rechtlich einwandfrei war.

Mineralwasser hat mehr Mineralien richtig?

Nun, es heißt zwar „Mineralwasser“ und das legt nahe, dass diese Wässer mehr Mineralien als herkömmliches Wasser enthalten, es gibt jedoch keine verbindlichen Vorgaben für den Mineraliengehalt von Mineralwässern.

Stiftung Warentest gibt bei seiner Überprüfung aus dem Jahr 2019 an, dass 13 der 32 getesteten Mineralwässer sogar weniger Mineralien als Leitungswasser enthielten.
Der Mineralstoffgehalt von Leitungswasser kann von Region zu Region schwanken.

Wasserversorger sind dazu verpflichtet, über den Mineralstoffgehalt des örtlichen Leitungswassers Auskunft zu geben. Such einfach online nach „Name deiner Gemeinde + Wasserqualität“ und du wirst schnell auf die Website deines Wasserversorgers stoßen.

Generell ist Wasser jedoch kein wichtiger Mineralstofflieferant. Den Großteil unserer Mineralien nehmen wir über feste Nahrung und nicht über Wasser auf.

Leitungswasser trinken ist nachhaltiger

Was jedem klar sein dürfte: Leitungswasser ist um einen vielfachen Nachhaltigen als sein Pendant in Flaschen und Kästen. Das ist auch logisch, denn der Energieaufwand Wasser mit Druck durch Leitungen zu Pressen ist um ein Vielfaches geringer als alle Arbeitsschritte, die mit der Herstellung und dem Transport von Mineralwasser in Verbindung stehen.

Mineralwasser muss gefördert, also aus einer großen Tiefe hochgepumpt, abgefüllt und transportiert werden. Hinzu kommen Herstellung, Transport und Entsorgung bzw. Recycling der Flaschen. Laut der Verbraucherzentrale ist die Klimabelastung von Mineralwasser in Deutschland rund 600-mal höher als die von Leitungswasser. Sollten alle Deutschen entgegen allen Erwartungen auf Leitungswasser umsteigen, ergäben sich Co2 Einsparungen in fast der anderthalbfachen Höhe des innerdeutschen Flugverkehrs vor Corona.

Kosten

Leitungswasser kostet in Deutschland im Schnitt 0,25 Cent pro Liter, also 1 Cent pro vier Liter.
Das günstigste Mineralwasser kostet 13 Cent. Leitungswasser ist also im Schnitt 52-mal günstiger als das günstigste Mineralwasser.
Im Vergleich mit bekannten Markenwässern ist die Einsparung natürlich um ein Vielfaches größer.

Transport

Leitungswasser muss weder vom Geschäft in dein Auto noch von deinem Auto in den zweiten Stock getragen werden. Die Verpackung von Leitungswasser ist pfandfrei.

Fazit

Keines der beiden Wässer ist 100% rein. Dieser Sachverhalt ist in Anbetracht dessen, wie wir Menschen mit unserer Umwelt umgehen, auch nicht weiter verwunderlich. Beide Wässer sind jedoch gesundheitlich völlig unbedenklich und gelten als sehr sichere Lebensmittel.

Zusammenfassend muss man letzten Endes den Hut vor dem Leitungswasser ziehen. Es ist weder weniger rein als das Mineralwasser, noch enthält es im Vergleich besonders wenig Mineralien. Hinzu kommt der riesige ökologische Vorteil das es im Vergleich bietet sowie, der um ein Vielfaches geringere Preis.

Zu guter Letzt fällt auch noch der Fakt, dass Leitungswasser nicht getragen werden muss, wortwörtlich „ins Gewicht“. Unserer Meinung nach ist Leitungswasser aus diesen Gründen die bessere Wahl zwischen den beiden Optionen.

Chancen

Wer sich vollkommen vor Verunreinigungen in seinem Wasser schützen möchte, kann auf einen Osmosefilter zurückgreifen. Diese Geräte pressen Wasser durch eine Membran und filtern somit alle Schadstoffe, Medikamentenrückstände und vermeintliche Hormone aus dem Wasser.
Dafür entfernen Sie jedoch auch einen Großteil der enthaltenen Mineralien.

Wem im Leitungswasser der beliebte Blubber fehlt, dem empfehlen wir die Anschaffung eines Wassersprudlers. Mit den praktischen Geräten hat man selbst die Kontrolle über die Menge an Co2 die man in sein Leitungswasser einbringt.

Wer den besonderen mineralischen Geschmack seines Lieblingswassers vermisst, kann gerne mit unseren Mineralkonzentraten und einem Wassersprudler experimentieren, um das Geschmackserlebnis nachzustellen.

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